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Vortrag des Chefökonomen Dr.Rühl der BP Zentrale in London über „Energy Outlook 2030“

Dr. Christof Rühl: “BP Energy Outlook 2030″

Am 8. November 2011 hatte die Österreichisch-Britische Gesellschaft in Kooperation mit BP in eine ganz besondere Location geladen. In der exklusiven ‘erste lounge’ am Petersplatz präsentierte Dr. Christof Rühl, Chefökonom und Vizepräsident der internationalen BP Gruppe, vor mehr als 100 Gästen den ‘BP Energy Outlook 2030′. Nach der Begrüßung durch Präsident Dr. Kurt Tiroch und einführenden Worten des neuen BP Country Managers in Österreich, Patrick Wendeler, trug der BP Energieexperte eine komplexe Materie kompetent und unterhaltsam zugleich vor. Die BP Prognosen für die Energiemärkte der nächsten 20 Jahre boten hochinteressante Einblicke und führten zu manch neuer Erkenntnis bei den Anwesenden.

Anschaulich erläuterte Dr. Rühl die getroffenen Einschätzungen und traf folgende Kernaussagen:

  • Der globale Energieverbrauch wächst weiter. Treiber ist hier die Industrialisierung in den Entwicklungsländern, wobei sich jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach Effizienzsteigerungen beschleunigen werden.
  • Der globale Energiemix diversifiziert sich weiter. Zum ersten Mal werden nichtfossile Energieträger zum Wachstum auf der Angebotsseite wesentlich beitragen.
  • Energiepolitische Maßnahmen und Technologien führen zu einer Verlangsamung des Anstiegs der durch Energieverbrauch verursachten CO2-Emissionen. Leider wird die Verlangsamung jedoch nicht schnell genug sein, um die Welt auf einen sicheren CO2-Weg zu bringen.
  • Und: Die Energiepolitik wird sowohl von der Versorgungssicherheit als auch vom Klimawandel bestimmt – mit unterschiedlichen Ergebnissen je nach Kraftstoff bzw. Energieträger und Region.

Die anschließende Diskussionsrunde war trotz fortgeschrittener Stunde rege, vertiefende Fragen wurden unter den Experten noch während des nachfolgenden Buffets erörtert. Dieses toppte mit seiner Qualität die Attraktivität des Events nochmals und rundete dessen Erfolg niveauvoll ab. Viele genossen von der Terrasse noch den herrlichen Blick auf die Kirchtürme und Dächer der Wiener Innenstadt, denen der fast volle Mond eine klassizistisch mystische Atmosphäre verlieh.