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3.000.000 - 165 - 2016

Diese 3 Zahlen beeindruckten wahrlich die Teilnehmer der bestimmt kostenintensivsten Reise in der Erfolgsgeschichte der ABS.

Im Nachhinein sei aber gesagt, dass diese Reise jeden Cent wert war und unvergessliche Eindrücke gewonnen werden konnten.

Nach einem kurzweiligen Flug landeten wir in Dublin und konnten bei einer lehrreichen und pointieren Stadtführung die Vorzüge der irischen Hauptstadt erfahren.

Ausgehungert hatten wir dann unser erstes Abendessen in einem ganz besonderen Restaurant. Besonders deshalb, weil das Restaurant in einer ehemaligen Kirche stationiert ist und auch kulinarisch in Erinnerung bleiben wird.

Unser Hotel, das „Brooks“ erwies sich nicht nur als gehobene Unterbringung unserer Gäste sondern aufgrund der geographischen Position als strategisch wertvoll da wir binnen weniger Gehminuten im Epizentrum der einzigartigen Dubliner Pubszene eintauchen konnten.

Trotz einiger Guinness und vorzüglichen Whiskeys fanden auch wir zum Hotel spätabends zurück.

Apropos Guinness : dieses für unseren Biergeschmack doch eigenwillige , rostbraune Getränk wird in Dublin produziert mit einem Tagesvolumen von 3 Millionen Pints! Nein, kein Tippfehler : 3.000.000 Pints/ Tag!

 

In Vorfreude auf den Belmond Grand Hibernian, dem vielleicht luxuriösesten Zug der Welt, machten wir uns am nächsten Tag auf die Socken und erreichten binnen weniger Minuten den Treffpunkt für den Transfer zum Bahnhof.

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass unser aller Präsident in seiner aufopfernden Großmütigkeit bereits frühmorgens alleine den Weg zum Treffpunkt bei strömenden Regen erkundet hat und somit wir als Gruppe kurze Zeit danach punktgenau den Treffpunkt, das Hotel Westbury, erreichen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt hat der Regen allerdings aufgehört und zumindest die Gruppe kam trockenen Fußes zum Ziel.

 

Alleine schon der Empfangsraum mit einem zweiten Frühstück und dem ersten Bier war atemberaubend. Kurze Zeit danach der Transfer zum Bahnhof wo wir lautstark dank eines Dudelsackmusikanten zum Zug eskortiert wurden.

Nicht nur der schönste, sondern auch mit seiner Länge von 165 Meter ist der Belmond Grand Hibernian ein wahrer Augenschmaus. Alle Teilnehmer wurden vom Management am roten Teppich mit Handschlag begrüßt und wir bezogen nach einem (und auch noch mehreren folgenden) Gläser Champagner unsere Waggon-Suiten.

 

Nordirland, wir kommen! Und der Zug setzte sich in Bewegung.

Durch die großen Panoramafenster konnten wir die typische irische Landschaft bewundern. Klippen, Meer und unzählige Schafe, Pferde und Rinder. Letztere Spezies ist 6 millionenfach auf der Insel vertreten, immerhin eine Million mehr als humanoide Bewohner.

 

Hillborough Castle, 400 Jahre alt und zuletzt 2016 von HM, THE QUEEN, besucht. Beeindruckende Gemälde, interessante Führung und auch eine legendäre „Aktion“ unseres Präsidenten. Zwei an einem Thron erinnernde Prunkstühle inspirierten unseren Mastermind dazu, für ein würdiges Foto auf diesem historischen Sessel Platz zu nehmen. Gott sei Dank wurde dieser Moment rasch festgehalten denn die Dame, die die Führung abgehalten hat, war über diese Aktion „not amused“ und brauchte nach diesem Schockmoment einige Zeit, bis sie erwähnen konnte, dass nicht mal die Queen auf diesem Sesseln gesessen ist. Na gut, sie wusste ja nicht, mit wem sie es zu tun hat! Es sei ihr verziehen und uns würde ebenso so ein „Fehler“ nie wieder passieren. J

Nach einer Führung und den ersten nordirischen Atemzügen fuhren wir wieder zurück nach Irland und wurden bei einem herrlichen Dinner verwöhnt.

 

Bei irischer Livemusik genossen wir die Bar und deren Vorzüge bevor wir in unseren Suiten die Eindrücke des Tages verarbeiteten.

Sonntag wurde nach der Zugfahrt die Burg Kilkenny besucht. Einzigartig und immerhin zu den schönsten10 Burgen weltweit gehörend! Einfach die Bilder bewundern und wirken lassen. Natürlich ließ es sich unser Präsident nicht nehmen und bestieg einen mächtigen Mammutbaumstumpf und betrachte die Welt von oben.

Abendessen im Zug, wieder mal außergewöhnlich und ein irischer Folkloreabend mit beeindruckenden Künstlern rundete diesen wunderbaren Tag ab.

 

Mit einem weinenden Auge wurden wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück ausgescheckt und beendeten eine unvergessliche Reise mit einem Guinness in einem Pub bevor zum Flughafen Richtung Heimat aufbrachen.

Es sei noch erwähnt, dass man in Irland nicht „Cheers“ zum Anprosten sagt, sondern „Slainte“ (ausgesprochen slauntscha)!


Walter Schuster

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