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Hommage an die „Fab Four“.

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Ein Hauch von Liberace. Glitzernde Schuhe als Blickfang an den Füßen der drei Brüder. Erstanden in Vegas. Weiße Gamaschen (es stellte sich aber bei einer näheren Betrachtung heraus, es waren Schuhe mit weißem Oberleder) beim angeheirateten Kontrabass spielenden Cousin.

Eine Erinnerung an die Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts wie in „Some like it Hot“? Fehlte nur noch die Torte wie im Film. Die kam tatsächlich später. Dass Julius Darvas keine Glitzerschuhe wie die Janoska Brüder trug, lag an dem traurigen Umstand, dass sie, als er an die Reihe kam, sie zu ergattern, bereits „ausverkauft“ waren.

Der Hitsong „Revolution“, 1968 von den „Fab Four“ aus Liverpool John, Paul, George und Ringo im Titel des gestrigen Abends „Revolution-From Vienna to Liverpool“ der „Fab Four“ aus Pressburg Ondrej, Roman, František und Julius. Eine liebevolle Hommage an die Beatles, vom „Kontinent Mitteleuropa“ (Zitat Friedrich Heer. Mehr zu diesem Mitteleuropa am 7. März von den Herren Brix und Busek in der Bel Etage des Café Landtmann) an den Dampfer „Britannia“, der eben im Begriff ist, den sicheren Hafen „Europa“ zu verlassen. Dort, in Britannien, befindet sich bekanntlich die Stadt Liverpool, die Heimat der Beatles. Auf diesem Umweg kommen wir jetzt im Wiener Konzerthaus, dem Mozartsaal, an.

Schon zu den Tönen Österreichs berühmten Sohnes, Wolfgang Amadeus Mozart, der Ouverture „Le nozze di Figaro“ mengten sich virtuos verwoben Lennon/McCartneys „All you need is Love“ mit dem jüdischen Hochzeitstanz „Mazel Tov“.

Furioso. Das geniale Janoska Ensemble hat einen atemberaubenden furiosen Stil entwickelt, den „Janoska Style“, ihrem Markenzeichen, der vor nichts halt macht in seiner Freiheit der Interprätation klassischer oder „popular“ Komponisten. Unglaublich zum Beispiel die Variationen zu Beethovens „Mondschein Sonate“. Es riss das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen von ihren Sitzen, wenngleich auch eine große Anzahl von Familie, Verwandten und Freunden des Ensembles anwesend war.

Wien in Liverpool! Man stelle sich vor, wer hatte schon einmal „Hey Jude“ von den Beatles im Dreivierteltakt eines Wiener Walzers gehört? So war es aber als die Vier es als Zugabe spielten. Beim Refrain: „La la la lalala, lalala, hey Jude...“ sang jeder mit Da bedurfte es aber überhaupt nicht mehr der lautstarken Unterstützung ihrer Verwandten, da war die „Standing Ovation“ spontan und sehr anhaltend.

Einen Stock tiefer im Konzerthaus gab es einen Empfang mit ausgezeichneten Brötchen und einer Unmenge von Getränken, einem Treffen mit dem Janoska Ensemble, der Präsentation ihrer neuen CD und Photo-Shooting Möglichkeiten, die den sehr gelungenen Abend grandios abrundeten. Ganz zum Schluss darf nicht vergessen werden, Christian Steiner, Deputy Secretary General, Dank zu sagen, denn er war es, der das alles für die Österreichisch-Britische Gesellschaft ermöglicht hat.

Wolfgang Geissler 

 

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