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Public Viewing England-Italy

Prosecco: Verboten! Pizza: Unmöglich! Pasta: Verbannt! Das waren nur einige der Eckpunkte, unter denen das Cafe Ministerium und Präsident KR Dr. Tiroch in der Nacht von Samstag 14. Juni auf Sonntag 15. Juni die Pforten für die Mitglieder der Austro British Society öffnete, um Englands eingreifen ins Geschehen der Fußball-WM in Brasilien mit dem Match gegen Italien live mitzuverfolgen.

Es ist kaum vorstellbar, wie das Match verlaufen wäre, hätte die englische Mannschaft diese geballte Unterstützung aus der Ferne energetisch nicht eindeutig gespürt, kamen die "Three Lions" doch bereits in den ersten Minuten zu erheblichen Chancen. Mit höflicher Zurückhaltung nahm man dann auch das 1:0 für die Herren aus Italien zur Kenntnis. Der nur wenig später erfolgte Ausgleich wurde ebenso zurückhaltend und mit entsprechendem Respekt vor dem Gegner zur Kenntnis genommen. Dem Gerücht, es sei wegen des Jubels zu einer Lärmbelästigungsklage von Anrainern gekommen, muss an dieser Stelle entschieden entgegengetreten werden. Die beiden Mannschaften zeichneten sich in weiterer Folge durch Rücksicht auf die fortgeschrittene Stunde in Europa aus (der Anpfiff erfolgte um Mitternacht MEZ) und vermieden jegliche zu schnelle Bewegung. Es waren natürlich die Italiener, die keinen Respekt vor der Nachtruhe zeigten und hemmungslos das 2:1 herbeiführten - ein Verhalten, dass man keinesfalls als "Very British" bezeichnen kann. Präsident Tiroch zeigte sich daher, wie auch die übrigen anwesenden Mitglieder, "not amused" über das rüppelhafte Verhalten der Nachbarn aus dem Süden. Er fasste nach dem Spiel um ca. 2:30 Uhr morgens zusammen: "Schuld am 2:1 trägt eindeutig der Regen! Engländer sind Regen gewöhnt und durch sein Ausbleiben in Brasilien war der Rasen um 1,5mm höher - ein Faktor, der England extrem benachteiligt hat." Eine Protestnote zu FIFA-Präsident Sepp Blatter ist bereits unterwegs. Dr. Tiroch abschließend: "Derartig indiskutable Voraussetzungen müssen auf Präsidenten-Ebene geklärt werden!" Bleibt abzuwarten, ob die FIFA bei den weiteren Begegungen Englands entsprechende Schritte setzen wird. Die ABS wird durch weitere Public-Viewings das Geschehen in Brasilien jedenfalls mit Argusaugen verfolgen!

Jochen Ressel