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HENKEL in Central Eastern Europe: 25 Years from Pioneer to Premium

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Das Produktportfolio des 1876 gegründeten HENKEL Konzerns beruht auf den drei Säulen: Wasch- und Haushaltsmittel, Körperpflege und Klebstoffe, wobei als jeweils bekannteste Marke etwa die Namen „Persil“, Schwarzkopf“ und „Loctite“ gelten. Die workforce dieses „global player“ umfasst 47.000 Mitarbeiter.

Nach der Vorstellung des Gastredners Mag. Günter Thumser, President of HENKEL CEE, durch den ABS Präsident Dr. Kurt Tiroch gab dieser einen höchst interessanten Einblick in die Strategie zur nachhaltigen und erfolgreichen Expansion seines Unternehmens in die Märkte Osteuropas, Zentralasiens und des Kaukasus:

Der Beginn wurde 1987, zwei Jahre vor dem Fall des „Eisernen Vorhangs“, in Ungarn gesetzt. Heute – nach 25 Jahren und einer gezielten Step-by-Step Politik – betreibt das Unternehmen dort in 32 Ländern Produktionsbetriebe und Vertriebszentralen, deren Umsatz in jeder Dekade um das drei- bzw. nahezu vierfache anstieg - Tendenz weiter eindeutig steigend. Intern wird die CEE Region deswegen mit Augenzwinkern als „die bessere Hälfte von Europa“ bezeichnet. Als langfristiges Ziel ist die Konsolidierung und Ausweitung der Position als Marktführer festgeschrieben. Allerdings sind die einzelnen Märkte wesentlich komplexer als jene im homogenen Westeuropa, weswegen zahlreiche Produkte z.T. sogar neuentwickelt werden müssen, um den dortigen Konsum- und Umwelterfordernissen zu entsprechen: so etwa die noch sehr „herkömmlichen“ Methoden und Maschinen für das Wäschewaschen oder die für unsere Begriffe oft fragwürdige Wasserqualität. All das muss durch entsprechend adaptierte Produkte kompensiert werden. Auf diese Tatsache wäre wohl kaum jemand von uns gekommen beim neulichen Routineeinkauf von Waschmitteln im Supermarkt um die Ecke …

Abschliessend präsentierte Mag. Thumser in unterhalsamer Weise 10 ausgesuchte Problemfälle, wie sie für diese Region als typisch gelten. Seien es die lokalpolitisch gefärbte Gesetzgebung, unverhohlene „Bakschisch“- Mentalität usw. - sie alle konnten mit sorgfältiger „Diplomatie“ auf höchster Beamten-, ja Regierungsebene zum Nutzen des Unternehmens gelöst werden.

Auf freundliche Einladung der Wirtschaftskammer Wien, in deren wunderbaren Festsaal am Stubenring die Veranstaltung stattfand, gab es anschliessend ein gutes fingerfood Buffet und Getränke, bei dem noch intensiv und kurzweilig weiterdiskutiert wurde. Ein herzliches „Dankeschön“ dafür an die „WKO Wien“.
 

Fred Fruth